Vorwahlabendpost

by Christopher Küttner

Nach all dem Gerede eines Wahlkampfes der als Kampf kaum spürbar war (woran lags?)….

sind bei mir 4 gedankliche Eckpunkte übrig geblieben, die mich da weiter gebracht haben könnten.

Zuerst sind zwei grundsätzliche Pfeiler auf zu stellen.

Dann ist da die Frage, ob wir überhaupt unsere Demokratie auf Parteien aufbauen sollten. Vielleicht geht es anders ja besser? Der Journalist Steingart möchte in seinem Buch alternativ zur Parteienpolitik gedachte Demokratie beschreiben. (Vermutungen über emotionale Hintergründe sind auf dem Spiegelblog geäußert)

Zweitens stellt sich natürlich die Internetfrage.

  • Der PR-Blogger stellt im Social-Media-Test fest, daß uns die Politiker dort nicht überraschen:

Der Blick auf die Fanpages ist eher enttäuschend. Denn einen Meinungsaustausch gibt es kaum oder gar nicht.

  • MH zeigt einen stichhaltigen Grund für eine Wahl der Piratenpartei (oder eben anderer Splitterparteien [im Gegensatz zu Brockenparteien??]) auf: schafft eine Partei mehr als 0.5% der gültigen Stimmen, ist sie automatisch für die staatliche Parteienfinanzierungsrunde qualifiziert. Man bringt also wirklich was vorran damit.
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